Verschiedene Datenschutzbehörden prüfen ob Windows 10 gegen Datenschutzgesetze verstößt

Die Frage, ob Microsofts neuestes Betriebssystem Windows 10 eine Art Abhöranlage ist, beschäftigt nun auch verschiedene Datenschutzbehörden. Man halte die Einstellungen im wesentlichen für transparent, sagte Thomas Kranig, Präsident des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht. Allerdings gebe es einige Details, die seinem Team aufgefallen seien. Die Schweizer Datenschützer klären derzeit ebenfalls, ob die Datenbearbeitung bei Windows 10 gegen die dortigen Gesetze verstoße.
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Fragwürdige Expresseinstellungen in Windows 10 - Datenschutz ausgehebelt!

Schon einige Tage nach der Veröffentlichung von Windows 10 ist klar, daß das System bei Nutzung der Expresseinstellungen während der Installation die Privatsphäre des Nutzers aushebelt und zu viele nutzerbezogene Daten zu den heimischen Servern nach Redmond sendet.

Lesen Sie hierzu auch den heutigen Artikel aus "Die Zeit" (05.08.2015)

Windows 10 telefoniert zuviel nach Hause

 

Solche Berichte sind es, die mich dazu veranlassen Computernutzer immer wieder über "freie" Linux Betriebssysteme aufzuklären. Wenn man nicht gerade ein "Spielefreak" ist, kann man ohne weiteres ein Windows Betriebssystem durch ein Linux-System ersetzen ohne irgendwelche Einschränkungen gegenüber Windows zu verspüren. Außerdem sind Linux-Betriebssysteme wesentlich sicherer und auch das Virenproblem hat man zum gößten Teil automatisch mit gelöst.

Datensammelwut - geht Microsoft mit Windows 10 zu weit?

Microsoft bietet mit Windows 10 dem Nutzer zwar viele neue Möglichkeiten, doch der Konzern geht mit seiner Datensammelwut nun offenbar zu weit. Nachdem nun schon bekannt wurde, daß man bei der Installation von Windows 10 unbedingt bei den Standard-Expresseinstellung aufpassen sollte und diese Einstellungen besser manuell konfiguriert, um einigen unerwünschten Datentransaktionen in Richtung Redmond (Microsoft) zu unterbinden, hat man nun seitens des Magazins "The Inquirer" festgestelt, daß Microsoft in Windows 10 eine Art "Keylogger" verwendet um die Eingaben der Nutzer in "livetime" zu scannen.

Laut Microsoft geschiet dies alles natürlich nur im Sinne des Nutzers, um das Betriebssystem Windows 10  weiter zu optimieren. Fragwürdig ist nur, warum dann Daten wie z.B. Name, E-Mail-Adresse, Einstellungen und Interessen, Browser-, Such und Dateiverlauf, Daten zu Anrufen und SMS, Gerätekonfigurations- und Sensordaten und Anwendungsnutzung "mitgeschnitten" werden.

Mehr dazu im Bericht bei "winfuture.de" Link: http://winfuture.de/news,83911.html

Fazit: Es wird Zeit auf ein freies und vor allem sicheres Linux Betriebssystem umzustellen, wie z.B. Ubuntu, Debian, und viele mehr. Diese Systeme bieten inzwischen nicht nur erheblich mehr Sicherheit, sondern gleichen, wenn nicht besseren Komfort wie Windows und zudem sind fast alle Programme wie Open Office, viele professionelle Grafikprogramme und vieles mehr konstenfrei installierbar und werden auch noch (zumindest bei Ubuntu) mit aktualisiert. Man hat immer ein aktuelles und voll funktionsfähiges Arbeitsumfeld. Probieren Sie es aus!

Wer' s nicht glaubt, daß sich Microsoft mit Windows 10 zum Datensammel-Staubsauger entwickelt hat, bemüht eine Suchmaschine seiner Wahl und gibt folgende Zeile ein: datensammelwut windows 10

 

Sicheres Windows XP out of the box

"Ich möchte Windows XP weiternutzen und meine gewohnten Geschäftsanwendungen nutzen" (letztere lassen sich nicht auf Windows 7 oder Windows 8 installieren). Diesen Satz habe ich nun schon bei vielen Umstellungen bei Kunden hören müssen.

Hierzu gibt es eine alternative Lösung, den "Altrechner" inkl. "Windows XP Betriebssystem" in einer virtuelle Maschine in einem sicheren und aktuellen Linux System laufen zu lassen. Dieses Szenario habe ich nun in der Praxis schon einige male relativ simpel und ohne großmäßige Ausfallzeiten umsetzen können.

Dazu bediene ich mich einer Linux Ubuntu Installation, installiere zusätzlich die VirtualBox Software aus dem Softwarecenter und spiele ein vorher gezogenes Image des Altrechners wieder ein. Danach läuft das Altsystem bis auf einige kleinere Anpassungen "on the fly" in einer sicheren Umgebung und wird über das Ubuntu-Linux System von außen abgeschirmt. Natürlich sollte man den Internet Explorer 6 aus dem Windows XP System aus Sicherheitsgründen nicht mehr benutzen, sondern auf Mozilla Firefox zurückgreifen.

Fast alle Geräte und Resourcen lassen sich so über die virtuelle Windows XP Umgebung steuern. Nur beim Zugriff auf die PC-eigenen Schnittstellen kann es manchmal etwas komplizierter werden. Doch diese Einstellungen braucht man nur einmal einzurichten und stehen dann weiterhin einwandfrei zur Verfügung. Bislang habe ich in dieser Konstellation noch alle Geräte und Software ans "Laufen" gebracht.

Fazit: Ubuntu und das "virtuelle" Windows XP System ist für die meisten meiner Kunden mit spezieller Firmensoftware eine echte Alternative. Zudem kann man das Linux-Ubuntu ja ebenfalls als komplettes, sicheres und virenfreies Betriebssystem nutzen. Alle Anwendungen für den normalen Multimedia- und Büroalltag sind dabei bereits an Bord.